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Blumenwiese aussäen - so wird es gemacht

Eine bunte Insektenwiese braucht nicht viel Platz. Bereits ein Quadratmeter – oder alternativ ein großer Blumenkübel auf dem Balkon kann zum Futterparadies für kleine Flieger gestaltet werden.

was brauche ich für die Blumensaat: 

  • geeignete Beetfläche oder großen Topf
  • evtl. Aussaaterde von Blumavis
  • Kiepenkerl- Blumensamen
  • Kelle oder kurzes Holzbrett zum andrücken
  • Gießkanne 

So wird das Blumensamen- aussäen gemacht:

Die Beetfläche sollte frei von anderen Pflanzen sein und erst mal durch aufhacken etwas gelockert werden, dann schön glattgeharkt werden. Verteilen Sie nun die Samen der Wiesenblumen-Mischung gleichmäßig auf der Fläche. Achten Sie darauf, nicht zu dicht zu säen: Wenn Sie eine Packung Samen haben, die für 10 m² reicht, aber das Beet ist nur 5 m² groß, dann verwenden Sie auch nur die Hälfte der Samen. Denn wenn die Pflanzen später zu dicht stehen, nehmen sie sich gegenseitig Licht weg.
Jetzt harken Sie die Samen vorsichtig ein (in einem Topf kann man das behutsam mit der Hand machen), nicht tiefer als 1cm, und dann gießen Sie die ganze Fläche mit einer Gießkanne mit Brause gut an. In den folgenden Tagen muss immer wieder geschaut werden, ob die Erde feucht genug ist. Keinesfalls soll Staunässe herrschen, aber austrocknen dürfen die Samenkörner auch nicht. Also bei Bedarf immer mal wieder etwas gießen. Die Keimdauer hängt von der Pflanzenart und der Temperatur ab. Bei einer gemischten Blumenwiese, die man im Frühjahr aussät sollte man nach ca. einer Woche die ersten kleinen Keimlinge sehen können. Jetzt heißt es nur noch: Abwarten! Jeden Tag kann man den Zuwachs sehen, das geht im Frühling und Sommer schnell. Achten Sie darauf, dass die neue Wiese zwischendurch immer wieder Wasser bekommt, aber bitte nicht übertreiben mit dem Gießen: Staunässe führt zu Fäulnis und ist schädlicher, als vorrübergehende Trockenheit. Jetzt müssen Sie, besonders wenn Sie Ihre Wiese in einem Blumentopf angelegt haben, ans Düngen denken. Geben Sie z.B. Oscorna Blumen- und Staudendünger, damit das Wachstum nicht ins Stocken gerät.
Nach wenigen Wochen werden Sie mit farbenprächtigen Blüten belohnt und haben etwas für die Insektenwelt getan. 
Wildblumenwiese 250g-40m² 664005
"Profi-Line Nature Wildblumen-Wiese 250 gr." Natürlich und artenreiche Mischung aus Wildblumen, Kräutern und Gräsern. Bietet Lebensraum für Hummeln, Bienen und Schmetterlinge. Pflegeleicht. Keimdauer : 7-14 Tage Aussaatmenge : 5-10 g/m² Winterhart : nein Blütezeit : Ab Juni Wuchshöhe : 100 - 150 cm Inhalt reicht für : 40 m² Aussaatzeit Direktsaat : April Schnittblume : ja

Inhalt: 1 Portion

15,99 €*

Schnittblumenmischung einjährig PG-C
Ein bunter Strauß aus dem eigenen Garten bringt Duft und Farben des Sommers in die eigene Wohnung. Von dieser herrlich bunten Mischung können Sie reichlich Schnittblumen erwarten, von Juni bis zum Frost. Standort : sonniger Standort Blütenfarbe : Mischung Winterhart : nein Blütezeit : blüht im Sommer, blüht im Herbst Wuchshöhe : 15 - 30 cm Gefäßkultur : nein Inhalt reicht für : ca. 80 Pflanzen Lebensdauer : einjährig Pflanzabstand in der Reihe : 20 cm Aussaatzeit Direktsaat : Mai, Juni Schnittblume : ja Saatgutform : Rohsaat

0,99 €*

Blumensamen einzeln aussäen - so wird es gemacht

Wenn Sie nur bestimmte Blumensamen ausgesucht haben, also z.B. Sonnenblume, Studentenblume, Löwenmäulchen, etc. gibt es grundsätzlich zwei Methoden: Direktaussaat im Beet, dann können Sie wie oben bei Blumenwiese beschrieben vorgehen. Oder Sie säen in Schalen oder Töpfen, um die Pflänzchen später im Garten /Balkonkasten auszupflanzen. Der Vorteil dieser Vorkultur ist, dass Sie das im Warmen auf der Fensterbank machen können, und so etwas früher im Jahr schon beginnen können.

was brauche ich für die Blumensaat: 

  • Schale oder kleine Töpfe
  • Aussaaterde von Blumavis
  • Kiepenkerl- Blumensamen
  • Kelle oder kurzes Holzbrett zum andrücken
  • Gießkanne 

So wird das Blumensamen- aussäen gemacht:

Die Schale oder die Töpfe mit Blumavis-Aussaaterde füllen und leicht andrücken. Bitte achten Sie darauf, wirklich Aussaaterde zu verwenden! Normale Blumenerde enthält Düngersalze. Diese Salze behindern die Samenkörner beim Quellen und keimen, so dass die Keimung länger dauern kann oder im schlimmsten Falle gar nicht klappt. Auf die Erde verteilen Sie dann die Samen in der gewünschten Menge. Bei sehr großen Samen wie z.B. Sonnenblumensamen reicht es 1-2 Samenkörner in einen einzelnen kleinen Topf zu stecken, bei feinerem Saatgut können es mehr Körner sein. Lesen Sie bitte auf der Rückseite der Saatgut-Verpackung die Hinweise. Manchmal steht dort „Saatgut nicht abdecken“, dann handelt es sich um einen Lichtkeimer, d.h. die Körner brauchen Licht um überhaupt keimen zu können. Dann keine Erde über die Körner bringen sondern nur angießen. Bei allen anderen Samen sollte eine dünne Erdschischt zur Abdeckung über die Körner gebracht werden, danach noch einmal vorsichtig andrücken und angießen. Kontrollieren Sie in den folgenden Tagen regelmäßig, ob die Erde feucht genug ist. Aber Vorsicht: Staunässe ist schlimmer als Trockenheit! Bitte nicht zu viel Gießen, sonst kann es zu Fäulnis kommen. Je nach Pflanzenart und Temperatur dauert die Keimung einige Tage bis einige Wochen. Wenn die ersten grünen Blättchen sichtbar werden ist die Freude natürlich groß. Nun müssen Sie auch auf die Lichtverhältnisse achten. Da die kleinen Babypflanzen noch empfindlich sind, sollten sie nicht in der prallen Sonne stehen, andererseits brauchen sie natürlich Licht zum Wachsen. Wenn sie auf einer Fensterbank stehen wählen Sie also vielleicht lieber eine Ost- oder Westseite als die Südseite. Wenn die Pflänzchen dann größer werden, wird es irgendwann eng, und es ist an der Zeit fürs Pikieren oder Umpflanzen. Nehmen Sie einen Pikierstab oder einen Bleistift zur Hilfe, um in die Erde zu stechen und das Wurzelwerk der einzelnen Pflänzchen vorsichtig voneinander zu lösen. Gehen Sie behutsam vor, um nicht unnötig Pflanzenteile zu beschädigen. Jetz können Sie die einzelnen Pflänzchen dort hinpflanzen, wo sie später wachsen und blühen sollen: Ins Beet im Garten, in den Balkonkasten, oder einen größeren Topf. Dazu können Sie Blumavis Blumenerde nutzen, die Langzeitdünger enthält, so dass die Kleinen voll durchstarten können. Die Wurzeln werden vorsichtig angedrückt in der neuen Erde und sofort angegossen.  

Beet und Balkonpflanzen Aus eigener Produktion

Wir produzieren einen großen Teil unserer Beet- und Balkonpflanzen direkt in unserer Gärtnerei.
Von der Jungpflanze an werden unsere Blumen zu Top Qualität herangezogen. 

Die Anzucht unserer Beet- und Balkonpflanzen erfolgt unter bestmöglichem Schutz von Umwelt und Ressourcen.
Die Bewässerung erfolgt über sogenannte Ebbe- und Fluttische, überschüssiges Wasser und Dünger wird aufgefangen und wiederverwertet, wenn möglich führen wir biologischen Pflanzenschutz mit Nützlingen durch, das spart chemische Pflanzenschutzmittel und schont die Umwelt.

Wir passen unser Sortiment in jeder Saison neu an aktuelle Entwicklungen an, so dass Sie stets die schönsten Farben, neuesten Trends, robuste und widerstandsfähige Qualität bei uns finden, ebenso wie traditionelle und altbewehrte Sorten.  

Als Beet- und Balkonpflanzen bezeichnet man alle Pflanzen, die man jeweils als Wechselbepflanzung für eine Saison verwendet. Die meisten Beet und Balkonpflanzen sterben im Winter ab, weil sie den Frost nicht vertragen. Deshalb sollte man auch beim Bepflanzen darauf achten bis zu den Eisheiligen zu warten. (Das sind die letzten Tage, an denen mit Frost zu rechnen ist, sie liegen Mitte Mai). Wenn man doch etwas früher pflanzen möchte, muss man die Temperaturen im Blick behalten und bei Frostgefahr die Balkonkästen mit Schutzvlies abdecken oder noch einmal über Nacht an wärmere, geschützte Orte stellen. 

Bepflanzung von Balkonkästen: so wird’s gemacht 

was brauche ich für den schönen Balkonkasten: 
  • Balkonkasten mit Bewässerungssystem Hawita  
  • Blumen  
  • Blumavis Blumenerde
  • Pflanzschaufel  
  • Gießkanne   
  • Oscorna-Blumendünger   
 So wird es gemacht: Wählen Sie einen Balkonkasten, der von der Länge und Breite auf Ihren Balkon passt. Denken Sie daran, auch die passenden Halterungen für den Kasten zu besorgen, dnn er muss ja so fest stehen, dass es nicht die Wind herunterfallen kann. Um den Kasten zu bepflanzen, stellen Sie ihn am besten auf den Boden des Balkons, oder einen mit Plastikfolie abgedeckten Tisch, damit nichts dreckig wird. Füllen Sie zunächst locker die Blumenerde in den Kasten. Drücken Sie leicht an, und füllen noch mal nach, bleiben Sie aber knapp unter der Oberkante. Sie benötigen noch etwas Platz für die Erde aus den Pflanzlöchern, die Sie später graben. Achten Sie bei dem Kasten mit Wasser-Reservoir darauf, dass keine Erde in den Kontrollschacht mit dem Wasserstandsanzeiger fällt, den diese landet im Wassertank wo sie nicht hingehört. Bei der Wahl der Pflanzen entscheidet natürlich der eigene Geschmack. Wenn wir Geranien, Verbenen, Petunien oder Blumen in vergleichbarer Größe setzen möchten, sollte man einen Abstand von 20cm halten. In einem 100cm langen Kasten hätten also fünf Geranien Platz. Lösen Sie Ihre Blumen zunächst vorsichtig aus dem Kulturtopf. Wenn das schwer geht, drücken Sie den Topf ein wenig, und schauen Sie mal an der Unterseite, ob Wurzeln heraus schauen, diese dürfen Sie vorsichtig abschneiden. Machen Sie von Hand oder mit einer kleinen Pflanzschaufel die Löcher und drücken die Ballen der Pflanzen hinein. Auch seitlich die Erde bitte gut andrücken. Nach dem Einpflanzen gießen Sie einmal die Blumen in der Erde an, das ist wichtig um den Kontakt zwischen Wurzel und Erde herzustellen. Später brauchen Sie dann nur in den Schacht des Wasserreservoirs zu gießen, der Wasserstandsanzeiger hilft Ihnen zu sehen, wann Sie gießen müssen. Blumavis-Blumenerde enthält eine gewisse Menge an Dünger, die nach mehreren Wochen aufgebraucht ist. Dann müssen Sie ans Nachdüngen denken. Am besten verwenden Sie organischen Dünger wie Oscorna Blumendünger. Dieser wird nach und nach freigesetzt und ernährt die Pflanzen über einen längeren Zeitraum. Sonstige Pflege: Je nach Sorte der Pflanzen sollten Sie hin und wieder verblühte Stängel entfernen, dann kommen die neuen Blüten schneller. Sollten Schädlinge oder Krankheiten auftreten, lassen Sie sich am besten in Ihrer Gärtnerei beraten, was zu tun ist.   
Falls Ihnen das selber Bepflanzen keinen Spaß macht, können Sie übrigens in unserer Gärtnerei auch den Balkonkasten-Bepflanzungs-Service in Anspruch nehmen.   

Kräuter  aussäen - so wird es gemacht

  • was brauche ich für die Gemüseaussaat: 
  • geeignete Aussaatschale oder kleine Töpfe
  • eventuell Erdsieb
  • Aussaaterde von Blumavis
  • Kiepenkerl- Kräutersamen
  • Kelle oder kurzes Holzbrett zum andrücken
  • Gießkanne 

so wird das Kräuter- aussäen gemacht:


Die feinkrümelige Blumavis-Aussaaterde wird ca. 3cm dick in die Saatschale gelegt. Jetzt die Aussaaterde mit der Kelle noch etwas andrücken. Den Kräutersamen öffnen und gleichmäßig auf der Aussaaterde verteilen. 

Tipp! Bei sehr feinem Saatgut kann dieses mit etwas Sand vermischt werden, so sieht man besser die Verteilung.

Den Gemüsesamen mit der Kelle leicht andrücken, damit ein Bodenschluss entsteht. Je nach Gemüsesaatgut müssen die Samen jetzt noch mit gesiebter Erde überdeckt werden (Dunkelkeimer) oder werden nur noch angegossen (Lichtkeimer).

Tipp!
Damit die Gemüsesamen während der Keimung nicht austrocknen, eine durchsichtige Folie über die Aussaatschale.

 Kontrollieren Sie in den folgenden Tagen regelmäßig, ob die Erde feucht genug ist. Aber Vorsicht: Staunässe ist schlimmer als Trockenheit! Bitte nicht zu viel Gießen, sonst kann es zu Fäulnis kommen. Je nach Pflanzenart und Temperatur dauert die Keimung einige Tage bis einige Wochen. Wenn die ersten grünen Blättchen sich herausschieben ist das Schwierigste geschafft. Nun müssen Sie auch auf die Lichtverhältnisse achten. Da die kleinen Babypflanzen noch empfindlich sind, sollten sie nicht in der prallen Sonne stehen, andererseits brauchen sie natürlich Licht zum Wachsen. Wenn sie auf einer Fensterbank stehen wählen Sie also vielleicht lieber eine Ost- oder Westseite als die Südseite. Wenn die Pflänzchen dann größer werden, wird es irgendwann eng, und es ist an der Zeit fürs Pikieren oder Auspflanzen. Nehmen Sie einen Pikierstab oder einen Bleistift zur Hilfe, um in die Erde zu stechen und das Wurzelwerk der einzelnen Pflänzchen vorsichtig voneinander zu lösen. Gehen Sie behutsam vor, um nicht unnötig Pflanzenteile zu beschädigen. Jetz können Sie die einzelnen Pflänzchen in den Garten ins Kräuterbeet setzen, oder ins Hochbeet.  Die Wurzeln werden vorsichtig angedrückt in der neuen Erde und sofort angegossen  

 Wenn Sie die Kräuter im Haus auf der Fensterbank halten möchten, pflanzen Sie die Sämlinge einfach in größere Töpfe oder kleine Kästen um. Verwenden Sie auch hierfür Blumavis Bio Aussaat- und Kräutererde. Diese Erde enthält nur sehr wenig Dünger. Kräuter sollen möglichst sparsam mit Dünger versorgt werden, denn je weniger Stickstoffdünger sie aufnehmen, desto höher ist der Gehalt an Sekundären Pflanzenstoffen, Aroma- und Geschmacksstoffen, sowie heilsamen Inhaltsstoffen. Und das gerade möchten wir ja. Werden allerdings die Kräuter sehr oft zum Ernten abgeschnitten, kann natürlich irgendwann ein Nährstoffmangel bei der Pflanze auftreten. Bei jeder Ernte wird schließlich Biomasse entfernt. Also behalten Sie die Pflanzen im Blick, und wenn das Wachstum stark nachlässt oder gelbe Blätter auftreten, ist es Zeit für vorsichtig dosierte Nachdüngung.

 Wenn Sie mehrjährige Kräuter gepflanzt haben, und diese auch möglichst lange behalten möchten, gönnen Sie den Pflanzen in den Wintermonaten, wenn wenig Licht zur Verfügung steht, ein wenig Ruhe. Ernten Sie dann nicht so viele Blätter. 
Kräuter-Mix Frankfurter Grüne Soße PG-K
Berühmte Kräutermischung aus der hessischen Küche. Kiepenkerls neue Mischung 'Frankfurter Grüne Soße' enthält die wichtigsten Kräuter (Borretsch, Petersilie, Dill, Schnittlauch, Pimpinelle, Kerbel, Sauerampfer und Kresse) für die Zubereitung der berühmten Frühlingssoße. Für Johann Wolfgang von Goethe zählte die gesunde Kombination aus sieben schmackhaften und fein abgestimmten Kräutern zu den besten Gerichten seiner hessischen Heimat. Auch Alexander von Humboldt war eine der berühmten Personen, die sie immer wieder zu schätzen wussten. Noch heute ist diese unvergleichlich schmeckende Mischung aus rasch wachsenden Kräutern wie Borretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer und Schnittlauch genauso beliebt wie zu Zeiten von Biedermeier und Romantik. Die gemischten und fein gehackten Kräuter werden mit saurer Sahne oder Joghurt angerichtet und kalt zu Pellkartoffeln und gekochten Eiern oder Fleisch serviert. Die Frankfurter Grüne Soße ist ein traditionelles Gericht für den Gründonnerstag vor Ostern, sie ist aber auch generell im Frühjahr und Sommer populär. Die schnell wachsenden Kräuter bevorzugen volle Sonne. Der Boden sollte leicht feucht, nährstoff- und humusreich sein. Aussaatzeit Direktsaat : März, April, Mai, Juni Gefäßkultur : ja Wuchshöhe : 15 - 30 cm Erntezeit : Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober Standort : halbschattiger Standort, sonniger Standort Winterhart : nein Saatgutform : Rohsaat Lebensdauer : einjährig Inhalt reicht für : ca. 500 Pflanzen

2,79 €*

Dill einjährig PG-C
Verwendung: Beliebtes Gewürz für eingelegte Gurken, Fischgerichte und Salate. Zerkleinerter Samen eignet sich für Tee, besonders mit Kümmel und Fenchel wirkt er lindernd bei Blähungen. Haltbarmachung: Einfrieren, einlegen in Essig, Öl und Salz. Aussaatzeit Vorkultur : März, April, Mai Aussaatzeit Direktsaat : Mai, Juni, Juli, August Lebensdauer : einjährig Saatgutform : Rohsaat Schnittblume : nein Standort : sonniger Standort Winterhart : nein Gefäßkultur : ja Inhalt reicht für : ca. 200 Pflanzen Pflanzabstand in der Reihe : 25 cm

0,99 €*

Basilikum feinblättrig einjährig PG-C
Kleinblättriges Basilikum. Zu Tomaten, Kräutersoßen, Gemüsegerichten und Salaten, mit Rosmarin und Salbei hervorragend für Fischgerichte. Haltbarmachung: Einfrieren, einlegen in Öl und Essig. Aussaatzeit Vorkultur : März, April, Mai Aussaatzeit Direktsaat : Mai, Juni Lebensdauer : einjährig Saatgutform : Rohsaat Schnittblume : nein Standort : sonniger Standort Winterhart : nein Gefäßkultur : ja Inhalt reicht für : ca. 150 Pflanzen Erntezeit : ganzjährig Pflanzabstand in der Reihe : 25 cm

0,99 €*

Kräuter auf der Fensterbank - so wird es gemacht

was brauche ich für den Kräuterkasten auf der Fensterbank:     
  • Geeigneten Blumenkasten oder großen Topf
  • Aussaat- und Kräutererde von Blumavis
  • Kräuterpflanzen im Topf
  • Gießkanne 

 so wird der Kräuterkasten auf der Fensterbank gemacht:


Wählen Sie einen Blumenkasten, der möglichst groß ist um den Wurzeln der Kräuter Raum zu geben, aber natürlich nicht zu groß, so dass er noch auf der Fensterbank Platz hat. Alternativ ist natürlich auch ein großer Kübel im Wintergarten möglich. In jedem Fall muss der Kasten an einem Ort stehen, der möglichst viel Licht erhält. Der Küchentisch in der Mitte der Küche ist z.B. kein geeigneter Ort. Kräuter brauchen mehr Licht als andere Zimmerpflanzen.

Wählen Sie die Kräuter aus, die Sie pflanzen möchten. Beachten Sie, den Pflanzen genügend Abstand zu geben für künftigen Zuwachs. In einen 60cm langen Kasten sollten Sie z.B. nicht mehr drei Kräuter, die oft beschnitten werden setzen. (z.B. Schnittlauch, Petersilie, Ruccola) oder nicht mehr als zwei, welche nur selten beschnitten werden und folglich größer werden können (z.B. Rosmarin, Bohnenkraut, Lorbeer).

Kräuter sollen möglichst sparsam mit Dünger versorgt werden, denn je weniger Stickstoffdünger sie aufnehmen, desto höher ist der Gehalt an Sekundären Pflanzenstoffen, Aroma- und Geschmacksstoffen, sowie heilsamen Inhaltsstoffen. Und das gerade möchten wir ja. Werden allerdings die Kräuter sehr oft zum Ernten abgeschnitten, kann natürlich irgendwann ein Nährstoffmangel bei der Pflanze auftreten. Bei jeder Ernte wird schließlich Biomasse entfernt. Also behalten Sie die Pflanzen im Blick, und wenn das Wachstum stark nachlässt oder gelbe Blätter auftreten, ist es Zeit für vorsichtig dosierte Nachdüngung.

Wenn Sie eine Lieblingspflanze haben, von der Sie besonders oft etwas abschneiden (z.B. für Tee), oder größere Triebe abschneiden zum Trocknen, wie eine Minze, Melisse oder Salbei, dann gönnen Sie dieser Pflanze ruhig einen eigenen Topf, und setzen sie nicht in den gemischten Kasten. So haben Sie Wasser und Düngung besser unter Kontrolle, und können diese ggf. anders behandeln.   

Wenn Sie mehrjährige Kräuter gepflanzt haben, und diese auch möglichst lange behalten möchten, gönnen Sie den Pflanzen in den Wintermonaten, wenn wenig Licht zur Verfügung steht, ein wenig Ruhe. Ernten Sie dann nicht so viele Blätter.  

Bei guter Pflege können sie dann auch als Indoor-Pflanze lange Freude machen.

 Wenn Sie mehrjährige Kräuter gepflanzt haben, und diese auch möglichst lange behalten möchten, gönnen Sie den Pflanzen in den Wintermonaten, wenn wenig Licht zur Verfügung steht, ein wenig Ruhe. Ernten Sie dann nicht so viele Blätter. 
Pflanzkasten Bewässerung Hawita. anth. 80cm (20)
   

Inhalt: 1 Stück

14,99 €*

Blumavis Bio Aussaat- und Kräutererde 15l
Blumavis Bio Aussaat- und Kräutererde Küchenkräuter, Sommerblumen oder Gemüsejungpflanzen finden optimale Keimungs- und Bewurzlungsbedingungen. Eine angepasste Startdüngung versorgt die jungen Pflanzen für die ersten 4 Wochen mit Haupt- und Mikronährstoffen. Der feine Weißtorf sorgt für eine optimale Luft- und Wasserversorgung der Wurzeln

Inhalt: 15 Liter

5,99 €*

Basilikum / Ocimum
OCIMUM BASILICUM Das bekannte „Pesto alla Genovese“ enthält in seiner Ursprungsform Basilikum vermengt mit Pinienkernen, Knoblauch und Olivenöl sowie Parmesan. International bekannt wurde Pesto nach einem 1944 veröffentlichten Artikel der New York Times, der die Paste erstmals in den USA erwähnte und einem 1946 von Angelo Pellgrini im Sunset Magazin veröffentlichten Rezept. Berühmt wurde Pesto allerdings erst im späten 20. Jahrhundert, als Frank Sinatra sein Gesicht für eine Werbekampagne zur Verfügung stellte. VERWENDUNG Das Pesto-Basilikum ist ein Mix aus rotem und grünem Basilikum und eignet sich hervorragend zur Herstellung von Pestos. Es wird frisch oder getrocknet verwendet. Es passt aber auch sehr gut zu frischen Salaten, Pastagerichten sowie zu Gemüse und Fleischgerichten. Ebenso findet man es in Kräutersaucen und auf Pizzen. Basilikum wirkt magenberuhigend und appetitanregend, verdauungs- und stoffwechselfördernd. Die Basilikumblätter sollten erst kurz vor der Verwendung von den Stielen gezupft und nicht mitgekocht werden. PFLEGE Pesto-Basilikum bevorzugt lockere Böden sowie einen geschützten und sonnigen Standort. Temperaturen von mindestens 10 – 15 °C und wärmer sind erforderlich. Staunässe sollte vermieden werden.

Inhalt: 1 Stück

2,95 €*

Kräuter  im Garten - so wird es gemacht

was brauche ich für das Kräuterbeet im Garten:     
  • Geeigneten Fläche – möglichst sonnig 
  •  Aussaat- und Kräutererde von Blumavis/ Lavagranulat
  • Kräuterpflanzen im Topf
  • Gießkanne 

so wird das Kräuterbeet gemacht:

Zunächst einmal schauen Sie sich in Ihrem Garten um: Gibt es eine geeignete Fläche? Der Platz soll sonnig gelegen sein, einen durchlässigen, nicht zu nährstoffreichen Boden haben, und am besten auch noch Nahe an der Tür/Terrassentür liegen, damit man schnell mal eben etwas Frisches pflücken gehen kann, wenn man es in der Küche braucht. Zu klein sollte das Beet auch nicht sein, denn wenn man ein bisschen Auswahl haben möchte und mehrere Arten anpflanzt, sind schnell 5-10 m² weg.

Wenn die Fläche bisher unbewachsen ist, kann man direkt loslegen, ansonsten muss man natürlich erst mal den Bewuchs roden und den Boden vorbereiten: Die Erde sollte möglichst locker und nicht stark gedüngt sein. Wenn der Boden also diese Voraussetzungen nicht erfüllt, kann man ggf. Lavagranulat oder Blumavis Kräutererde einarbeiten. Denkbar ist es auch, auf der bestehenden Fläche einfach in Form eines Hochbeetes oder einer Kräuterspirale neues Substrat aufzubringen.  

Bei der Auswahl der Kräuter sollte man dann au deren endgültige Wuchshöhe und Lebensdauer achten. Die mehrjährigen hoch wachsenden (z.B. alle mediterranen Kräuter, wie Rosmarin, Lavendel, Salbei, die ja eigentlich sogar Sträucher sind) pflanzt man in die Mitte des Beetes, niedrigere wie  Thymian, Schnittlauch, Sauerampfer an den Rand, und wenn man auch einjährige wie Kapuzinerkresse, Dill oder Schwarzkümmel jedes Jahr neu dazu setzen möchte, lässt man auch diesen vorne an eine Ecke frei, die gut erreichbar ist. Besonders starkwüchsige oder ausläufertreibende Kräuter wie Minze sollte man besser nicht ins Kräuterbeet setzen. Wenn man gerne eine Minze hätte, sollte man diese separat in einem Topf ziehen, damit man nicht dauernd die Ausläufer abstechen muss.  

Ist dann alles wie gewünscht eingepflanzt werden die Kräuter angegossen. In den ersten Wochen müssen die Pflanzen regelmäßig immer wieder gegossen werden, dann haben alle Pflanzen in der Regel ausreichend Wurzeln gebildet um sich selbst mit Wasser zu versorgen. Dann muss nur noch in Ausnahmefällen bei anhaltender Trockenheit gegossen werden. Kräuter sollten auch im Freiland so wenig wie möglich gegossen oder gedüngt werden.  Denn je weniger Stickstoffdünger und Wasser sie aufnehmen, desto höher ist der Gehalt an Sekundären Pflanzenstoffen, Aroma- und Geschmacksstoffen, sowie heilsamen Inhaltsstoffen. Und das gerade möchten wir ja. 

Mit einem Kräuterbeet im Garten tun Sie sich selber etwas Gutes, denn frischer und gesünder können Sie die Zutaten für Ihre Speisen gar nicht besorgen. Aber darüber hinaus leisten Sie auch einen Beitrag zum Umweltschutz, denn ein Kräuterbeet mit seinen Blüten bietet sowohl Nektar für Insekten als auch Schatten und Lebensraum für Kleintiere unter dem Blattwerk. Außerdem produziert natürlich jedes Blatt Sauerstoff.

Gemüsebeet anlegen - so wird es gemacht


was brauche ich für das  Gemüsebeet: 
  • geeignete Fläche im Garten
  • Komposterde/ Pflanzerde  
  • Kiepenkerl- Gemüsesamen
  • Gemüse Jungpflanzen
  • Oscorna Animalin Gartendünger
  • Pflöcke und Schnur  
  • Gießkanne 

 so wird das Gemüsebeet angelegt:

Zunächst einmal schauen Sie sich in Ihrem Garten um: Gibt es eine geeignete Fläche? Der Platz soll sonnig  bis halbschattig  sein, einen durchlässigen, humosen  Boden haben, und am besten auch noch in der Nähe  der Tür/Terrassentür liegen, damit man schnell mal eben etwas Frisches pflücken gehen kann, wenn man es in der Küche braucht. Zu klein sollte das Beet auch nicht sein, denn man will ja auch ein bisschen was ernten können. Aber für Anfänger sollte die Fläche auch nicht zu groß gewählt werden, denn ein wenig Arbeit macht es natürlich schon, und man sollte sich da erst mal nicht überfordern. Sonst verliert man den Spaß, bevor es richtig los geht.  Minimum sollte 6-8 m² sein. Es gibt eine Faustzahl, wieviel Fläche man braucht, um zum 100%igen Selbstversorger zu werden: 60m² pro Person sind bei intensiver Bewirtschaftung ausreichend. Das klingt erst mal nicht viel, bedeutet aber eben zum Teil mehrere Kulturen pro Fläche und Saison, intensives Arbeiten im Garten wie regelmäßig Gießen, Düngen, Unkraut jäten, Schädlinge finden und absammeln, rechtzeitiges Ernten und verarbeiten. Das bezieht auch Kartoffeln, Obst für Lagerung und Einkochen, Eingemachtes Gemüse wie Sauerkraut usw.  mit ein. Aber 100% streben wir ja gar nicht sofort an. Starten wir also mit beispielsweise 10 m² für eine kleine Familie.  

Idealerweise gibt es ein Beet welches frei ist, und nur noch etwas gelockert und bepflanzt werden muss. Ansonsten gibt es die Alternative aus einem Beet die vorhandene Bepflanzung zu entfernen, oder ein Stück Rasen zum Beet zu machen. Vorhandene Pflanzen müssen mit Wurzel gerodet werden, auch  von mehrjährigen Unkräutern wie Löwenzahn und Quecke müssen die Wurzeln entfernt werden. Eine Rasenfläche kann man Umgraben, oder alternativ sehr kurz abmähen und mit einer 10-20cm dicken Schicht Mutterboden abdecken, oder nimmt sich die Zeit  6 Wochen zu warten: man kann die Rasenfläche mit einer schwarzen (lichtundurchlässigen) Folie abdecken, darunter wird das Gras nach einigen Wochen erst gelb werden, schließlich ganz absterben. Dann kann man einfacher Umgraben. Durch Umgraben wird der Oberboden gelockert, dabei kann man direkt Komposterde oder Pflanzerde zur Bodenverbesserung einarbeiten. Gemüse braucht guten Boden, der viele Nährstoffe liefern kann. Sollte Ihr Boden sehr verdichtet oder humusarm sein, können Sie zusätzlich Oscorna Bodenaktivator einarbeiten. Der Fördert die Mikroorganismen des Bodens und fördert das Pflanzenwachstum.  Auch Dünger darf bei der Flächenvorbereitung bereits eingearbeitet werden, wir empfehlen stets organischen Dünger wie Oscorna Animalin Gartendünger zu verwenden. Organischer Dünger hat den Vorteil, dass er langsam frei gesetzt wird, so dass die Pflanzen über einen längeren Zeitraum immer frische Nährstoffe erhalten. Man kann auch nicht überdüngen. Mit Mineraldüngern kann es passieren, dass Pflanzen und Wurzeln durch Überdüngung geschädigt werden. Außerdem kommt es bei mineralischen Düngern leicht zur Auswaschung, durch Regen gelangen die Düngersalze in tiefere Bodenschichten und ins Grundwasser. Für die Pflanzen sind sie also verloren, dem Grundwasser schaden sie.  

Je nach Beetbreite planen Sie im Beet  auch Trittplatten oder einen kleinen Weg mit ein, damit Sie alle Stellen gut erreichen können.  

Wenn nun das Beet vorbereitet ist können Sie die Pflanzen und Sämereien besorgen. Wählen Sie qualitativ hochwertige Samen und Jungpflanzen, denn hier sollten Sie wirklich nicht am falschen Ende sparen. Gute Jungpflanzen sind die Voraussetzung für erfolgreiches Gärtnern. Bei den Sämereien empfehlen wir die Marke Kiepenkerl. Bestimmte Gemüsesorten werden meistens direkt ins Freiland ausgesät, zum Beispiel Radieschen, Bohnen, Erbsen, Felssalat, Spinat, Möhren, Pflücksalat. Andere Gemüsesorten können Sie selbst in Töpfen oder Saatkisten drinnen auf der Fensterbank vorziehen. (Siehe Gärtnertipps Aussaat), oder Sie kaufen vorkultivierte Gemüsejungpflanzen. Das hat den Vorteil: die schwierige Keimphase brauchen Sie nicht selbst zu betreuen,  die Pflanzen sind kräftig, kompakt und gut versorgt, denn sie stammen aus Gewächshauskultur mit optimalen Licht- und Temperaturverhältnissen. Gemüsejungpflanzen erhalten Sie bei uns in Praktischen Multischälchen mit mehreren Pflänzchen in Erdpressballen, Als Jungpflanzen in Multischälchen sind erhältlich: Kopf- und andere Salate, Kohlrabi, Porree, Wirsing, Weiß- und Rotkohl, diverse andere Kohlarten, Rote Beete, und, und, und.  Diese Jungpflanzen können Sie einzeln an den Ballen auseinanderbrechen und direkt einpflanzen.   Einige Pflanzenarten gibt es auch in größeren Einzeltöpfen zu kaufen, zum Beispiel: Tomaten, Gurken, Zuccini, Kürbis, Paprika und andere.  

Die Gemüsearten können unterschiedliche Aussaat oder Pflanz-Zeiträume haben, denn manches verträgt zum Beispiel keinen Frost. Im Zweifelsfall gibt es Beschriftungen auf der Verpackung oder Sie fragen bei Ihrem Einkauf unsere kompetenten Mitarbeiter in der Gärtnerei.   

Für die Direktsaat ins Beet  empfiehlt es sich. Mit Pflöcken eine Schnur zu spannen, an der entlang man die Reihen ziehen kann. Dann wird es gerade. Der Vorteil gerader Reihen ist, dass man beim Keimen direkt sieht, welches die Gemüsepflanzen sind, und welches vielleicht keimende Unkräuter sind. Zwischen den Reihen kann man dann bequem jäten. Nach jeder Reihe versetzt man die Schnur zur nächsten Reihe, man sollte jede Reihe am Anfang oder Ende mit einem Schildchen oder sonstigen Zeichen markieren, denn sonst kann man später bis zur Keimung der Pflanzen nicht mehr erkennen, wo die Reihen verlaufen, um sie gezielt zu gießen.  

Auch Pflanzen im Erdpressballen setzt man in Reihen, beachten Sie die angegebenen Pflanzabstände! Ist kein Reihenabstand/ Pflanzenabstand angegeben ist hier ein paar Faustzahlen:  25-30 cm bei Fenchel, Kohlrabi, Kopfsalat, Rettich, Brokkoli,  30-40cm bei Weißkohl, Grünkohl, Gurken, Rosenkohl, 40-50cm bei  Zuccini, Tomaten, Paprika, Kürbis

Beim Pflanzen drücken Sie den Ballen gut von allen Seiten in der Erde fest.   

Ist dann alles wie gewünscht eingepflanzt werden alle Samen und Pflanzen angegossen. In den ersten Wochen müssen die Pflanzen regelmäßig immer wieder gegossen werden, dann haben alle Pflanzen in der Regel ausreichend Wurzeln gebildet um sich selbst mit Wasser zu versorgen. Dann muss nicht mehr so oft gewässert werden. Bedenken Sie jedoch, dass Gemüse mehr Wasser braucht als Blumen oder mehrjährige Pflanzen. Bei Gemüse geht es ja auch darum, großen Zuwachs zu erzielen, damit die Erntemenge größer wird.  Andererseits müssen Sie Staunässe vermeiden, welche die Wurzeln schädigt, auch der  Gehalt an Sekundären Pflanzenstoffen, Aroma- und Geschmacksstoffen, sinkt – wird verwässert -wenn zu viel Wasser gegeben wird.  Sie werden mit der Zeit selbst ein Gefühl für das richtige Gießen entwickeln, als Faustregel gilt: Frisch Gepflanztes in den ersten zwei Wochen alle 2Tage gießen (je nach Temperatur, Jahreszeit und Sonneneinstrahlung vielleicht öfter!), danach zweimal pro Woche. Natürlich nicht, wenn es ausreichend Regen gibt. Es ist gut, durchdringend zu wässern, das heißt so viel, dass das Wasser bis zu 30cm tief in den Boden einzieht.  Dann reicht das Wasser auch für mehrere Tage und die Pflanzen werden zu mehr Wurzelwachstum angeregt. Gießt man nur wenig bleibt das Wasser in den obersten paar Zentimeter, es verdunstet ein großer Anteil einfach wieder, und auch die Wurzeln bilden sich hauptsächlich nur flach aus. Als Gießzeitpunkt ist der frühe Morgen günstig. Gießen Sie nicht zur Mittagszeit bei sonnigem Wetter, Wasser auf den Blättern kann dann zu Verbrennungen führen, weil Tropfen wie ein Brennglas wirken.  

 

Regelmäßige Pflegearbeiten die man dann durchführen sollte:   

Gießen: zweimal pro Woche (siehe oben)

Unkraut jäten:  alle ein bis zwei Wochen, Unkräuter mit der Wurzel herausziehen

Nachdüngen: je nach Boden, Pflanzen, Jahreszeit  ca alle 4 Wochen, nicht mehr düngen ab Oktober.

Kontrollieren auf Schädlinge:
so oft wie möglich. Mindestens zweimal pro Woche. Blätter umdrehen und auf der Unterseite schauen ob da Raupen sitzen. Raupen sofort absammeln und entsorgen. Schnecken auch. Bei Blattläusen: Mit Wasserstrahl absprühen oder abwischen. Wenn es nicht zu viele werden sind sie unproblematisch. Sollten Pilzkrankheiten oder Symptome unbekannter Ursache auftauchen am besten in der Gärtnerei beraten lassen.  

Ausputzen: Wenn gelbe Blätter, braune Triebe, Beschädigte Stellen an den Pflanzen auftreten, können Sie diese Zwischendurch immer mal wieder entfernen. Das verhindert, dass sich Fäulnis ausbreitet.  

Vor Frost schützen:  Sollte nach dem Pflanzen noch mal Nachtfrost angekündigt werden, besorgen Sie Abdeck-Vlies und legen es über die kleinen Gemüsepflanzen.  

Rankhilfen für einige Gemüsearten müssen aufgestellt werden: Bohnen und Erbsen gedeihen besser mit Rankgitter oder gespannten Drähten, Tomaten brauchen  Stäbe, Kletterbohnen brauchen lange Stangen.  

Rechtzeitig Ernten: Wenn Pflanzen oder Früchte erntereif sind, dann ernten Sie auch möglichst zeitnah. Die Qualität kann sich sonst verschlechtern. Kohlrabi kann holzig werden, Salat kann in Blüte schießen, Bohnen werden strohig, Zuccini hohl. Tomaten matschig.  Deshalb bitte bei der Planung berücksichtigen: Nicht alles auf einmal pflanzen, sondern in Abständen kleinere Mengen, zum Beispiel alle 2 Wochen 6 Kopfsalat-Pflanzen, nicht 24 Stück auf einmal, die dann alle gleichzeitig erntereif sind.

Gemüse auf dem Balkon – so geht das


was brauche ich für den Gemüsegarten auf dem Balkon: 
  • Geeigneten Blumenkasten oder großen Topf
  • Blumenerde von Blumavis
  • Gemüsepflanzen im Topf
  • Oscorna Animalin Gartendünger
  • Gießkanne 

so wird der Gemüsegarten auf dem Balkon gemacht:

Wählen Sie einen Blumenkasten oder Kübel, der möglichst groß ist um den Wurzeln der Pflanzen Raum zu geben. Natürlich können es auch mehrere Kästen oder Töpfe sein, wenn der Balkon groß genug ist.  Befüllen Sie den Kasten mit normaler Blumenerde, arbeiten Sie dabei direkt etwas organischen Dünger mit ein.  Bei der Wahl von Sämerein und Gemüsejungpflanzen sollten Sie auf folgendes achten:  Wählen Sie Gemüsearten, die sie mehrfach beernten können, ohne die ganze Pflanze abzuschneiden, dann müssen Sie nicht so oft den ganzen Kasten neu bepflanzen. Zum Beispiel Pflücksalat, Ruccola, Mangold, Schnittlauch, Tomate,, Paprika, Zuccini. Oder wählen Sie bewusst Besonderheiten, die Sie nicht im Supermarkt kaufen können, damit die Mühe auf kleinem Raum auch Freude macht: Gestreifte Tomaten, lila Radieschen, Blattsenf,…    

Pflanzen Sie Ihre Gemüse-Setzlinge mit Ausreichend Abstand ein, so dass Platz für Zuwachs ist. Drücken Sie die Ballen gut an in der Blumenerde, und gießen sie sie direkt an. Das Angießen schafft die Verbindung zwischen Wurzel und Erde, so dass die Pflänzchen sofort Wasser aufnehmen können.  

Danach können Sie Ihrem Gemüse beim Wachsen zusehen. Viele der Arbeiten, die im Garten anfallen, sind auf dem Balkon nicht nötig: Unkraut wird kaum zu jäten sein, Schnecken werden auch nicht so viele auftauchen, so dass Sie hauptsächlich auf das Gießen und gelegentliche Nachdüngen achten müssen.  

Übrigens eignen sich auch Beerensträucher und Zwerg-Obstbäumchen für den Balkon. 

Die  Staude: eine krautige, mehrjährige Pflanze

Die Definition für das Wort Staude ist: eine krautige, mehrjährige Pflanze. Das bedeutet, diese Pflanzen können uns  dauerhaft im Garten oder auch im Kübel gepflanzt Freude machen. Sie überleben den Winter und treiben jedes Jahr wieder aus und blühen. Durch die Verwendung von Stauden im Garten kann man sich den Garten relativ pflegeleicht und dauerhaft schön gestalten. Die Meisten Menschen glauben, Stauden bedeuten Arbeit und Rasen ist pflegeleicht. Das stimmt nicht unbedingt! Auch ein Rasen muss ja öfter mal gemäht werden, der Grünschnitt muss entsorgt werden, und wenn man Wert auf bleibende Schönheit legt kommt noch düngen, vertikutieren, ggf. Unkräuter bekämpfen hinzu. Mit Stauden kann man hingegen, wenn sie flächendeckend gewachsen sind, im Sommer viele Wochen lang blühenden Genuss ohne Arbeit haben. Die Arbeit muss man sich am Anfang machen: Das Anlegen der Beete, Unkräuter im Zaum halten, solange zwischen den Stauden noch kahle Flächen sind, und im Herbst ggf. trockene Stängel zurückschneiden. Aber man kann sich zum Beispiel immergrüne, bodendeckende Stauden wählen, so dass man noch nicht einmal mehr Rückschnitte durchführen muss.  

Staude ist nicht gleich Staude. Es gibt große Unterschiede von Art zu Art. Damit man einen besseren Überblick bekommt, vor allem aber, damit man das Richtige findet, wenn man ein Beet bepflanzen möchte,  gibt es die Einteilungen nach verschiedenen Kategorien. 
Die wichtigste Kategorie ist der Lebensbereich.

Hier werden jeweils die Pflanzen zusammengefasst, die ähnliche Ansprüche an ihren Standort stellen. Die meisten Stauden, deren Lebensraum gleich ist, können auch im Garten miteinander kombiniert werden.  

Schon vor sehr langer Zeit haben Staudengärtner diese Einteilung vorgenommen, und dabei sieben verschiedene Lebensbereiche benannt:  

I Gehölz (G)
II Gehölzrand (GR)
III Freifläche (Fr)
IV Steinanlagen (ST)
V Beet (B)
VI Wasserrand (WR)
VII Wasser (W)

In manchen Staudenkatalogen findet man noch immer diese Bezeichnungen oder deren Abkürzungen.  Für den durchschnittlichen Garten reicht es allerdings, drei wichtige Lebensbereiche zu unterscheiden: 

  • Sonniges Beet
  • Schattiges /Halbschattiges Beet
  • Teich und Teichrand (Wasserpflanzen, Sumpfpflanzen)

Fast jeder Garten bietet ja verschiedene Situationen: Volle Sonne auf der Südseite oder schattigere Beete neben dem Haus oder unter Sträuchern und Bäumen. Wenn man also ein Beet erfolgreich bepflanzen möchte, sollte man das bei der Auswahl der Stauden berücksichtigen. Denn eine Sonnenstaude wird vielleicht im Schatten gar nicht zum Blühen kommen, eine Schattenstaude wird in der Sonne unter Umständen vertrocknen.  

Blütenfarbe / Zeitraum


Eine ganz andere Einteilung der Stauden könnte man auch vornehmen nach Blütezeit oder Blütenfarbe. Oft wird in Bestimmungsbüchern oder Garten-Ratgebern nach Farbe sortiert eingeteilt. Für die Gestaltung und den eigenen Geschmack ist das natürlich eine wichtige Information Vielleicht möchte man nicht alles kunterbunt wachsen lassen, sondern sich auf bestimmte Farbkombinationen beschränken: nur blau und rosa, oder für jede Farbe einen eigenen Bereich: der gelbe Vorgarten, der lila Terrassengarten, oder man möchte den berühmten weiß blühenden Garten von Sissinghurst kopieren.  Deshalb sind auf den Bildetiketten der Stauden in unserem Verkauf auch immer diese Angaben mit aufgedruckt. Der Blühzeitraum kann wichtig sein, wenn man seinen Garten so gestalten möchte, dass zu jeder Jahreszeit etwas blühendes zu sehen ist.  Manchmal gibt es auch besondere Aktionstische in unsere Gärtnerei zu einer bestimmten Farbe, oder zum entsprechenden Blühzeitpunkt.  

Wuchshöhe  


Eine Einteilung der Pflanzen nach der endgültigen Wuchshöhe ist wichtig, wenn man verschiedene Arten in einem Beet anordnen möchte. Dann muss man die höheren nach hinten setzen, die niedrigeren davor, damit sie nicht verdeckt werden. Manchmal möchte man auch bewusst nur ganz flachwachsende Polsterstauden, zum Beispiel in einem Steingarten oder für eine Dachbegrünung. Oder man möchte Kübel mit einer Dauerbepflanzung gestalten, diese darf aber nicht zu groß werden. Deswegen ist natürlich auch diese Angabe auf allen Bildetiketten zu finden. Außerdem finden Sie bei und auf einem gesonderten Tisch Stauden und Zwerggehölze, die man als Bodendecker bezeichnet, weil sie den Boden lückenlos und dauerhaft bedecken können.  

 

 Weitere Kriterien  

Weitere Kriterien für die Einteilung können sein Wuchs-Charakter wie kriechend, aufrecht, verzweigt, rosettenbildend, polsterbildend, oder Laub-Eigenschaften wie immergrün oder laubabwerfend, Zierwert der Blätter (sehr große Blätter, mit Blattzeichnung, oder besonderer Laubfarbe, oder besonderen Herbstfärbung), oder Verwendung wie Eignung als Schnittblume, Trockenblume. Oder Einteilung nach  Duft-Intensität,  oder nach Fruchtständen, denn manchmal sind auch die sehr dekorativ wie bei Silbertaler oder Kardendistel, oft werden auch für Gräser und Farne eigene Kategorien eingeteilt. Dann gibt es auch immer noch ein paar Sonderkategorien wie Rosen-Begleitstaude oder essbare Blüten, oder Heilpflanzen, Bauerngarten-Stauden, Bienen- und Insektenweide, und, und, und.   

Wichtig ist, nicht den Überblick zu verlieren, und am besten einmal ein Beratungsgespräch in unserer Gärtnerei in Anspruch zu nehmen. Von Frühjahr bis Herbst haben wir ständig über hundert verschiedene Arten und Sorten von Stauden für Sie vorrätig.   

Pflanzen einer Staudenrabatte - so geht es

was brauche ich für das Staudenbeet: 

  • geeignete Pflanzenauswahl
  • Blumavis Pflanzerde oder Blumavis Bioerde
  • Oscorna Bodenaktivator und Oscorna Animalin
  • Staudengabel oder Pflanzkelle
  • Gießkanne 

 so wird die Staudenpflanzung  gemacht:

Vorbereitung der Fläche  


Zunächst muss man im Garten die Fläche festlegen, auf der das Beet entstehen soll. Meistens hat man ja keine „leeren“ Flächen zur Verfügung, sondern muss erst mal etwas anderes entfernen. Oft bieten sich Stellen an, wo zuvor Gehölze gestanden haben, die gerodet wurden. Hierbei ist es wichtig, den Boden möglichst gut zu lockern, vorhandene dicke Wurzeln sollten so gut wie möglich entfernt werden. Mit Hilfe einer Fräse kann man größere Flächen schneller bearbeiten, bei kleinen geht es auch von Hand mit dem Spaten. Sollten sich Wurzel-Unkräuter auf der Fläche befinden, müssen Sie deren Wurzeln gründlich mit einer Harke herauskämmen und von dem Beet entfernen. Bedenken Sie auch, dass Gehölze die länger gestanden haben, viele Nährstoffe aus dem Boden gezogen haben, so dass gerade in der obersten Bodenschicht  alles ausgelaugt ist. Bis zu 20cm tief sollte man deshalb einige Säcke Pflanzerde sowie Bodenaktivator einarbeiten. Der Bodenaktivator sorgt dafür, dass Mikroorganismen, die ein gesunder Boden braucht, gute Lebensbedingungen bekommen und sich vermehren. Für die neue Pflanzen ist es auch ratsam, durch einen  organischen Dünger wie Oscorna Animalin Nährstoffe zur Verfügung zu stellen. Auch den Dünger sollte man vor der Pflanzung in den Boden einarbeiten, so finden die Pflanzen ihn dann direkt im Wurzelbereich vor. Im Anmalin sind sowohl Stickstoff, Phosphor als auch Kali vorhanden, welches die Stauden mengenmäßig am stärksten verbrauchen, sowie wichtige Spurennährstoffe.  Ein organischer Dünger hat den Vorteil, dass die Nährstoffe erst langsam nach und nach durch Zersetzung frei werden, so wie die Pflanze sie auch verbraucht. Mineralische Dünger hingegen muss man vorsichtig dosieren und wiederholt aufbringen, denn sonst ist entweder zu viel da, schädigt die Wurzeln oder wird vom Regen ausgewaschen ins Grundwasser, oder es ist nach kurzer Zeit nichts mehr da und die Pflanze hungert. Deshalb ist gerade für Anfänger ein organischer Dünger immer am besten.  

Wenn man sich entscheidet, einen Teil des Rasens in ein Staudenbeet umzuwandeln, muss man ebenfalls zunächst umgraben oder Fräsen, dabei ist es wichtig, dass alle Grassoden kopfüber eingearbeitet werden, so dass kein Gras mehr herausschaut ans Licht, denn das würde wieder anwachsen. Man kann es sich ein bisschen leichter machen, wenn man schon etwas im Voraus plant, und den Rasen bereits einige Wochen vor der Beetanlage am Wachstum hindert.  Das geht, indem man ihn mit einer schwarzen lichtundurchlässigen Plane abdeckt. Wo kein Licht hinkommt wird der Rasen zunächst gelb und stirbt schließlich ganz ab, vielleicht haben Sie das schon einmal beobachtet, wenn ein Planschbecken zu lange an derselben Stelle stand.  Danach fällt das Umgraben wesentlich leichter. Eine weitere Methode wäre, den Rasen sehr kurz abzumähen und dann mit einer ca. 10cm dicken Schicht Mutterboden oder Pflanzerde zu bedecken. Auch das bringst das Gras zum Absterben, allerdings hat man dann das Bodenniveau dauerhaft angehoben. 
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Auswahl der Stauden


Wenn die Fläche vorbereitet ist muss man die Stauden besorgen. Die meisten Stauden werden in 9cm-Topfen angeboten, einige starkwüchsige Sorten auch in größeren Töpfen. Viele Leute neigen dazu, möglichst große Pflanzen zu kaufen, weil sie sofort etwas sehen wollen. Bei Stauden ist es aber ratsam, tatsächlich bei den 9cm-Töpfen zu bleiben, und beim Kauf darauf zu achten, dass der Ballen gut durchwurzelt ist. Kräftige Wurzeln sind wichtiger als viel Blattmasse. Sie garantieren das gute Anwachsen. Dann kann man auch zu jeder Jahreszeit gutes und schnelles Anwachsen erreichen. Gerade im Sommer bei Wärme und Trockenheit ist das Anwachsen umso schwieriger, je größer die Pflanze schon ist. Im Frühling und Herbst ist alles unproblematisch.  Auswahlkriterien der Stauden siehe oben, Lebensbereiche, Wuchshöhe, Blütenfarbe, persönlicher Geschmack.   Berücksichtigen sollten sie unbedingt, wieviel Quadratmeter sie überhaupt bepflanzen möchten, und sich dann am besten beim Einkauf über die Stückzahl der Stauden beraten lassen. Von kleinen Polsterstauden zum Beispiel, wie Blaukissen, Polsterphlox oder Teppichthymian, kann man 7-10 Stück pro Quadratmeter setzen, damit die Flächen bald zu wachen.  Andere wie Rittersporn oder Astern brauchen mehr Abstand, so dass man nur 3-4werden  pro Quadratmeter pflanzen sollte, und ganz ausladende wie Pfingstrosen oder Schaublatt brauchen jede einen ganzen Quadratmeter für sich alleine.  Aus gestalterischen Gründen sollte man auch daran denken, Alle Sorten am besten immer in Gruppen anzuordnen, und nicht immer nur Einzelexemplare. Jede Sorte sollte sich mehrfach im Beet wiederholen und nicht nur an einer Stelle vorkommen, sonst wirkt das Beet hinterher wie eine „Botanische Sammlung“ aber nicht wie eine gelungene Gesamt-Gestaltung. Gerne beraten wir Sie bei uns in der Gärtnerei, wenn Sie Hilfe benötigen.   

Wenn das Beet so breit ist, dass man es nicht komplett vom Rand aus erreichen kann, überlegen Sie auch, ob Sie vielleicht Trittplatten einfügen möchten. Auch große Steine als Gestaltungselemente oder eine kleine Skulptur könnten auflockernd wirken. 

Das Einpflanzen der Stauden


Wenn alles eingekauft ist kann es losgehen. Um sich einen ersten Überblick zu verschaffen, sollten Sie die Stauden zunächst einmal auf dem Beet ausstellen. Verteilen Sie alle Pflanzen mit den vorgesehenen Abständen und der gewünschten Anordnung. Sollten Sie dabei feststellen, dass einige Stauden sehr leicht – also sehr trocken sind, tauchen Sie diese zunächst in einen Eimer Wasser und lassen sie sich ein paar Minuten vollsaugen. Sind alle Pflanzen ausgestellt treten Sie ein paar Schritte zurück und lassen das Resultat auf sich wirken.  Jetzt kann man noch Veränderungen vornehmen. Gibt es noch leere Stellen? Steht irgendwas zu eng? Ist eine Blühfarbe nicht auf der richtigen Seite?  Erst wenn Sie sicher sind, dass Ihnen alles so gefällt, beginnen Sie mit dem Einpflanzen. Dabei arbeiten Sie sich am besten von hinten nach vorne vor. Nehmen Sie den ersten Topf in die Hand und entfernen Sie vorsichtig den Pflanztopf vom Ballen. Wenn er sich schwer lösen lässt ziehen Sie nicht zu stark am Schopf, sonst könnte die Pflanze von ihren Wurzeln abreißen. Drücken Sie stattdessen den Topf ein wenig, um Wurzeln von der Topfwand zu lösen, und schauen Sie ob an der Unterseite Wurzeln durch die Löcher gewachsen sind. Wenn das der Fall ist darf man die mit einem Messer oder der Rosenschere abschneiden, bis der Wurzelballen sich aus dem Topf herausziehen lässt.  Mit einer kleinen Pflanzschaufel oder Pflanzhacke machen Sie im Beet an der vorgesehenen Stelle ein Loch, das etwas größer sein sollte als der Ballen der Pflanze. Wenn Sie vorher die Fläche bereits gelockert und gedüngt haben, brauchen Sie nichts weiter zu tun, als den Ballen ins Loch zu setzen und die Erde von allen Seiten mit der Hand anzudrücken. Sollten Sie zuvor keinen Dünger eingearbeitet haben, können Sie  in die Pflanzgrube einen Löffel voll organischem Dünger streuen, bevor Sie den Ballen einsetzen. Stecken Sie das Bildetikett nicht  mit ins Beet, das ist „schlechter Stil“, so als würden Sie die Schilder an neu gekaufter Kleidung baumeln lassen, damit alle lesen können, dass das Hemd aus Baumwolle ist. Wenn Sie sich mit den Bildetiketten die Namen der Stauden merken möchten, verwahren Sie sie einfach drinnen in einer Schublade. So nehmen Sie sich eine Pflanze nach der anderen vor, bis alle eingepflanzt sind. Am Schluss noch einmal mit etwas Entfernung drüber schauen, ob alles passt. Dann ist es Zeit zum Angießen. Das erste Angießen ist sehr wichtig, weil es den Kontakt zwischen Wurzel und Boden herstellt. Nur wenn der Kontakt geschaffen ist, kann die Wurzel beginnen zu wachsen und Wasser aufzusaugen.

Die Anwachs-Pflege 


In der ersten Saison sind die Stauden zunächst damit beschäftigt, viele Wurzeln zu bilden. Ein gutes Wurzelwerk ist die Grundlage des Überlebens einer Pflanze. Helfen Sie Ihren Pflanzen dabei, gut überlebensfähig zu werden! Natürlich müssen Sie in der ersten Saison, vor allen den ersten vier Wochen nach der Pflanzung, immer wieder Wasser geben. Aber übertreiben Sie es nicht. Man kann eine Pflanze verhätscheln oder zur Selbständigkeit erziehen. Auch Pflanzen sind lernfähig. Viele Hobbygärtner glauben, es wäre das Beste für die Pflanzen, so oft wie möglich zu gießen, und so kommen sie täglich mit Schlauch oder Gießkanne zum Beet. Allerdings gewöhnen die Pflanzen sich dann daran, dass Wasser immer verfügbar ist und niemals Mangelware. Sie bilden nur flache Wurzeln aus, denn das Wasser kommt ja immer von oben.  Wenn man aber nur einmal pro Woche gießt, dann aber so viel, dass Wasser auch bis in tiefere Schichten der Erde eindringen kann, stellt sich die Pflanze ebenfalls darauf ein. Sie lernt, dass sie mit Wasser haushalten muss, weil es nicht jeden Tag aufgefüllt wird. Sie weiß auch, dass sie in tieferen Bodenschichten danach suchen muss und lässt ihre Wurzeln weiter in die Tiefe wachsen. Sind die Pflanzen so erzogen, können sie auch besser überleben, wenn es wirklich einmal eine lange Trockenperiode gibt, weil Sie in den Urlaub fahren oder es über Wochen hinweg keinen Regen gibt. Gegossen wird immer morgens oder abends, nicht während der Mittagssonne, denn das kann zu Verbrennungen führen. Der Wasserstrahl sollte weich sein (Brause oder feine Düse verwenden), sonst wird erde ausgespült.   Nachdüngen muss man im ersten Jahr gar nicht, denn der organische Dünger, den Sie eingearbeitet haben, liefert erst mal genug Nährstoffe. Was Sie aber im ersten Jahr unbedingt kontrollieren sollten ist das Aufkommen von Unkräutern. Die breiten sich nämlich gerne und schnell dort aus, wo unbewachsene Erde zwischen den Stauden herausschaut. Selbst wenn man alle Wurzelunkräuter bei der Bodenvorbereitung herausgeharkt hat, fliegen immer wieder Samen mit dem Wind heran und keinem. Diese sollte man regelmäßig (mindestens alle 3 Wochen) herausziehen, damit sie nicht zum Blühen kommen und noch ein Vielfaches an Samen produzieren. Wenn man anfangs etwas mehr Arbeit hineinsteckt, macht es sich bezahlt, in dem man in den Folgejahren immer weniger Arbeit hat.  Denn wenn die Stauden sich erst mal flächendeckend ausgebreitet haben, haben Unkrautsamen kaum noch eine Chance zu keimen.  

Sie Können als zusätzlichen Bodenschutz und Unkraut-Hemmung auch gleich nach dem Pflanzen Rindenmulch oder Pinienrinde auf die Fläche aufbringen. Das hält Feuchtigkeit besser im Boden, erschwert Samen das Keimen, und sieht auch noch nett aus.  

Dauerpflege eines Staudenbeetes


In den folgenden Jahren sollten die Stauden im Optimalfall flächendeckend wachsen, so dass keine nackte Erde mehr zwischen ihnen zu sehen ist. Dann haben Sie kaum noch mit Unkraut zu rechnen. Natürlich kann es im Winter immer mal zum Ausfall einer einzelnen Staude kommen. Sollte tatsächlich was kaputt gegangen sein kann man dann neue Pflanzen besorgen und in die Lücke setzen. Gegossen wird im Normalfall  nur Neugepflanztes, was schon über ein Jahr im Beet wächst wird überhaupt nicht mehr gewässert. Nur bei extremen Dürreperioden dürfen Sie mal zum Schlauch greifen und helfen, aber normalerweise versorgt sich eine gesunde Staude selbst über ihr Wurzelwerk. Düngen sollten Sie jeweils im Frühjahr mit einem organischen Dünger, vorsichtig dosiert. Nur wenn Sie sehr viel Rindenmulch aufbringen sollten Sie auch etwas mehr düngen, denn die Zersetzung von Holz und Rinde durch Mikroorganismen Verbraucht zusätzlichen  Stickstoff aus dem Boden.  Die meisten Gärtenböden sind gut mit Nährstoffen versorgt und müssen nicht viel gedüngt werden. Sollten Sie aber Mangelsymptome an Stauden erkennen, wie zum Beispiel vermehrt gelbe Blätter, könnte man das ggf. auch durch eine Bodenprobe klären lassen. Manchmal liegt es nämlich auch am pH-Wert oder Staunässe oder sonstigen Faktoren. Die wichtigste Pflegemaßnahme ist aber der Rückschnitt. Viele Blühstauden bilden noch einmal neue Blüten, wenn man die verblühten Stängel herausschneidet. Der Gärtner nennt das Remontieren. Der Hintergrund ist: wenn die Pflanze Samen bildet, steckt sie ihre gesamte Kraft in die Samen. Schneidet man die Samenansätze weg, versucht sie erneut zur Samenbildung zu kommen durch frische Blüten. Da kann man also immer mal wieder das Beet durchforsten, und Verblühtes abschneiden. Im Herbst ist dann eine größere Aktion angesagt. Viele Stauden werfen im Herbst das Laub ab, genau wie Bäume. Trockene Stiele und Blätter kann man nun entfernen. Wie stark und wie früh man abschneidet ist dem eigenen Ordnungssinn überlassen. Für die Pflanzen ist es hilfreich, so lange wie möglich zu warten, denn dann können restlos alle wertvollen Inhaltsstoffe des Blätter in die Wurzel verlagert und gespeichert werden. Welkes Laub über den am Boden befindlichen Knospen ist natürlich auch ein Frostschutz. Und je tiefer man Stängel abschneidet, desto tiefer kann auch der  Frost in verbleibende Stiele eindringen. Und last but not least: Trockene Pflanzenteile sind Rückzugsorte für Insekten und Kleintiere. Also findet jeder irgendwo seinen Kompromiss zwischen  „Alles porentief rein abgeräumt“ und „Bei Hempels unterm Sofa“. Spätestens im Frühjahr jedoch sollte man irgendwann Hand anlegen, denn die frischen Austriebe können sich besser entfalten, denn sie nicht von Laubschichten bedeckt sind. Sie brauchen Luft und Licht.     

Fazit

Ein Staudengarten lebt.

Er verändert von Woche zu Woche sein Gesicht. Eine Blüte entfaltet sich, eine andere welkt. Er ändert die Farbe, den Geruch, den Charakter, und er bleibt natürlich erweiterbar und gestaltbar. Sie haben eine neue Lieblingsfarbe? Kein Problem, stechen Sie von allzu üppig wuchernden Ziest ein wenig ab, um Platz zu schaffen für eine  stahlblaue Kugeldistel. Oder das Klima wird immer wärmer? Entfernen Sie ein paar welkende Hortensien am Beetrand und ersetzen sie durch was Mediterranes wie Salbei und Rosmarin. Haben Sie neuerdings eine Vorliebe für essbare Blüten?  Dann pflanzen sie doch eine Taglilie mit leckeren dicken Knospen dazu. 

Es gibt ein altes chinesisches Sprichwort, welches auch in Europa Gültigkeit hat: 
Wer einen Tag glücklich sein will, der trinke Wein.
Wer eine Woche glücklich sein will, der schlachte ein Schwein.
Wer ein Jahr glücklich sein will, der heirate.
Wer ein Leben lang glücklich sein will, der Pflanze einen Garten.

Heckenpflanzen

Hecken sind lebende Zäune. Wer Hecken pflanzt kann seinen Garten auf umweltfreundliche Art einfrieden. Hecken sind Lebensraum für Vögel, Insekten und zahlreiche Kleintiere wie Igel, Spitzmäuse oder Kröten. Sie bieten Uns und den Kleintieren Schutz und Schatten. Für Vögel zusätzlich Nistmöglichkeiten, Nahrung und Nachtquartier. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, eine Hecke anzulegen, aber wichtig ist, dass sie einen dichten, geschlossenen Bewuchs bildet. Man sagt eine Hecke muss unten dicht und ober licht sein. Das erreicht man, indem man sie regelmäßig schneidet. Man kann Hecken mit einem Formschnitt gestalten, das heißt man schneidet ganz gerade Kanten. Dafür eignen sich sowohl die immergrünen Thujas, Eiben oder Liguster, aber auch Hainbuchen. Wenn man das zweimal jährlich macht, im Mai und im Oktober, dann wird die Hecke immer dichter. So eine Hecke kann man niedrig halten, wenn man den oberen Zuwachs immer wieder weg schneidet, oder man kann sie auf beliebige Höhe von bis zu mehreren Metern wachsen lassen. Eine Hecke muss aber nicht immer einheitlich sein, auch gemischte Hecken sind schön. Wenn man eine gemischte Hecke aus Blühsträuchern gestalten möchte sollte man allerdings für die Breite mehr Platz einplanen. Während man eine Eiben- oder Hainbuchenhecke durch regelmäßigen Schnitt auf einer Breite von 30cm halten kann braucht man für Blühsträucher mindestens einen Meter, besser noch 2 Meter. Diese Sträucher bilden starke Verzweigungen und wollen in die Breite wachsen. Schneidet man immer die Triebspitzen ab, kann es passieren, dass sie gar nicht blühen. In Neubaugebieten gibt es oft Auflagen, Grundstücksbesitzer sind dann verpflichtet eine Hecke aus einheimischen Laubgehölzen zu pflanzen. Oder man möchte von sich aus gerne eine Vogelschutzhecke aus einheimischen, fruchttragenden Sträuchern setzen. Auch dafür gibt es zahlreiche Möglichkeiten: Hartriegel, Kornelkirsche, Felsenbirne, Eberesche, Heckenrose, Schlehe, Weißdorn, und, und, und. In unserer Baumschule können wir Ihnen Beispiele zeigen und Sie beraten.  
Thuja occ. smaragd 100-125
"Thuja occidentalis 'Smaragd'" Größe 100 - 125 Qualität C 10 Lebensbaum Schmale, gleichmäßige Kegelform, langsam wachsend, ganzjährig frischgrüne Nadeln. Wuchs / Größe Sehr schmale, gleichmäßige Kegelform, langsam wachsend / bis 6 m hoch Standort / Boden Sonne bis Halbschatten, geschützte Lage / für alle feuchten Böden Frosthärte Bei typischem Winterverlauf ausreichend frosthart. Düngung Im Frühjahr und Sommer mit handelsüblichem Dünger Pflanzanleitung Vor dem Einpflanzen gut in Wasser tauchen. Pflanzloch in doppelter Ballenbreite und -tiefe ausheben. Pflanze einsetzen, mit Erde auffüllen. Gut wässern. Winterhärtezone 5a Nadel Glänzend frischgrüne Nadeln

Inhalt: 1 Stück

27,95 €*

Prunus laurocerasus Kirschlorbeer
"Prunus lauroc.'Caucasica'" Kirschlorbeer Immergrüner, aufrechter Strauch, langsam wachsend, im April/Mai weiße Blütenrispen. Laub Lange, dunkelgrüne Blätter, Oberseite glänzend Wuchs / Größe Strauch, aufrecht, stark wachsend / bis 3 m hoch Standort / Boden Sonne bis Schatten / für mäßig trockene bis feuchte Böden geeignet Frosthärte Bei typischem Winterverlauf ausreichend frosthart Düngung Im Frühjahr und Sommer mit handelsüblichem Dünger Pflanzanleitung Vor dem Einpflanzen gut in Wasser tauchen. Pflanzloch in doppelter Ballenbreite und -tiefe ausheben. Pflanze einsetzen, mit Erde auffüllen. Gut wässern. Winterhärtezone 7a Blüte Weiße Blütenrispen / Mai bis Juni

Inhalt: 1 Stück

27,95 €*

Prunus lusitanica 'Angustifolia' / Portugiesische Lorbeerkirsche 60-80 (J0420)
"Prunus lusitanica 'Angustifolia'" Größe 60-80 Qualität C 5 Portugiesische Lorbeerkirsche Breit aufrechter Strauch, rote Zweige, im Juni weiße, duftende Blüten. Laub Längliches, immergrünes Laub, eiförmig zugespitzt mit auffällig rotem Blattstiel Wuchs / Größe Kompakt, breitaufrecht wachsender Strauch / bis 5 m hoch Standort / Boden Sonne / für mäßig trockene bis feuchte Böden geeignet Frosthärte Bei typischem Winterverlauf ausreichend frosthart Düngung Im Frühjahr und Sommer mit handelsüblichem Dünger Pflanzanleitung Vor dem Einpflanzen gut in Wasser tauchen. Pflanzloch in doppelter Ballenbreite und -tiefe ausheben. Pflanze einsetzen, mit Erde auffüllen. Gut wässern. Winterhärtezone 7a Blüte Weiße, duftende Blütenrispen / Juni

Inhalt: 1 Stück

19,95 €*

Einen Baum pflanzen – wie geht das? 

was brauche ich für die Baumpflanzung: 
  • Den Baum 
  • Blumavis Pflanzerde oder Blumavis Bioerde
  • Oscorna Bodenaktivator und Oscorna Animalin
  • Spaten oder Pflanzgabel
  • Rosenschere
  • Gießkanne 
  • Pfahl und Anbindeband
so wird die Baumpflanzung  gemacht:
Am besten pflanzt man Bäume im Frühjahr vor dem Austrieb oder im Herbst nach dem Blattfall. Dann ist der Baum in einer Ruhephase und kann den Umpflanzschock am besten verkraften. Das gilt insbesondere für sehr große Bäume, die als Ballenware geliefert werden. Die Pflanzzeit lässt sich aber beliebig verlängern, wenn man Containerware wählt, also Bäume die im Topf stehen. Bedenken Sie jedoch, dass im Sommer gepflanzte Bäume sehr gewissenhaft über Wochen hinweg immer wieder gegossen werden müssen, damit sie auch anwachsen. Gegen das Pflanzen im Winter spricht nichts, solange den Boden weich genug ist um das Loch zu graben.  
Legen Sie zunächst den Standort für den Baum fest. Ist in allen Richtungen genug Platz, damit die Baumkrone sich entfalten kann? Bedenken Sie, welche Größe der Baum nach 5, 10 oder 20 Jahren erreichen kann. Wenn Sie nicht alsbald schon wieder starke Schnittmaßnahmen durchführen wollen oder sogar den Baum wieder fällen wollen, dann muss Platz da sein. Für einen Kugelahorn beispielsweise sollte in allen Richtungen um den Stamm herum mindestens drei Meter Platz sein, ohne Hauswand oder andere Bäume. Bei Bäumen und sehr großwachsenden Sträuchern sollten Sie auch die Mindestabstände zum Nachbarn berücksichtigen. In den meisten Verordnungen zum Thema Nachbarschaftsrecht gilt ein Grenzabstand von 1,50m, das kann in manchen Gemeinden abweichen. Erkundigen Sie sich, und wenn möglich suchen Sie auch das Gespräch mit dem Nachbarn. Manch einer ist nicht begeistert von Schatten, Laubfall oder versperrter Sicht. Klären Sie das also vorher, das vermeidet Ärger hinterher. Ansonsten kann der Baum sowohl in eine Beetfläche als auch in eine Rasenfläche gesetzt werden.  
Es empfiehlt sich einen Pflanzschnitt in der Baumkrone vorzunehmen. Machen Sie das am besten vor dem Einpflanzen, denn sie den Baum noch flach auf den Boden legen können, und alle Äste erreichen können. Später brauchen Sie sonst vielleicht eine Leiter. Entfernen Sie nun mit einer Rosenschere alle Äste, die zu dicht nebeneinander stehen oder mit der Rinde aneinander reiben. Kappen Sie solche Äste am besten an der Basis, ohne einen Zapfen stehen zu lassen. Alle anderen Äste dürfen Sie um bis zu einem Drittel kürzen. Der Baum sollte einen deutlich erkennbaren Leittrieb haben, der in der Mitte der Krone senkrecht nach oben wächst. Gibt es dort mehrere dürfen Sie die anderen weg schneiden. Der Pflanzschnitt soll dazu beitragen, dass sich die Krone des Baumes harmonisch aufbaut und gut verzweigt. Wenn Sie unsicher sind, wie der Pflanzschnitt durchgeführt werden muss, lassen Sie sich beim Kauf des Baumes in unserer Baumschule beraten.  
Heben Sie nun das Pflanzloch aus. Das sollte etwa 1,5 mal so groß sein wie der Ballen des Baumes. Also bei 30cm Ballendurchmesser mindestens 45cm Pflanzloch-Durchmesser. Geben Sie dann zunächst eine Schicht Pflanzerde in das Loch sowie Bodenaktivator und organischen Dünger wie Oscorna Animalin. Diese Grunddüngung erleichtert dem Baum das Anwachsen, und die Pflanzerde ist locker, so dass Wurzeln problemlos in den Untergrund hineinwachsen können. Setzen Sie den Ballen in das Loch, so dass der Baum auf derselben Höhe eingegraben wird, wie er auch zuvor gestanden hat. Keinesfalls dürfen Sie ihn tiefer setzen, so dass die Rinde am Stamm unterirdisch landet, das kann zu Fäulnis führen. Auch viel höher sollte der Ballen nicht rausragen, denn es soll ja im Erdreich wurzeln und nicht Luftwurzeln bilden. Sollte der Ballen mit Ballentuch und Draht geformt sein, dann belassen Sie bitte das wie es ist. Das muss nicht ausgewickelt werden, denn es verrottet im Boden. Beim Auswickeln könnten Wurzelschäden entstehen. Lediglich oben am Kragen, wo der Stamm herausragt, darf man ggf. das Jutetuch etwas lockern oder einschneiden, falls es sehr stramm zugezogen ist. Füllen Sie nun seitlich um den Ballen die Erde wieder ein, mit überschüssiger erde können sie um den Stamm herum einen kleinen Wall modellieren. Dieser sollte ringförmig, mit 50-100cm Durchmesser um den Stamm herum laufen, das ist der sogenannte Gießrand. Der sorgt dafür, dass Gießwasser beim Baum bleibt und nicht seitlich sofort abläuft.  
Setzen Sie nun mindestens einen Baumpfahl. Bei sehr großen Bäumen ist es besser, sogar einen stabilen Dreibock aus drei Baumpfählen und Querriegeln zu bauen, damit der Baum in keiner Richtung stark schwanken kann. Ein Baumpfahl ist nicht da, weil der Baum von alleine umfallen würde, sondern um die Wurzeln vor dem Losreißen zu schützen. Wenn starker Wind gegen die Baumkrone drückt überträgt der Stamm wie mit Hebelwirkung diese Bewegung auf den Wurzelballen. Die neu wachsenden Wurzeln sind aber zunächst natürlich dünn und zart, und können der Belastung nicht standhalten. Sie reißen also immer wieder ab. Verwenden Sie als Baumpfahl einen nicht imprägnierten angespitzten Holzpfahl, den Sie mit einem Hammer oder einer Ramme dicht neben dem Wurzelballen in den Boden schlagen. Bei einem Hochstammbaum wählen Sie einen 2,50 langen Pfahl, den Sie ca. 50 – 80cm tief einschlagen. Binden Sie nun mit Kokosstrich oder weichem Gewebeband den Stamm an den Pfahl. Keinesfalls eine dünne feste Schnur verwenden, die in die Rinde des Baumes schneidet. Nach ca. einem Jahr darf das Band und auch der Pfahl weg genommen werden, dann sind genug starke Wurzeln gebildet worden.  

Zu guter Letzt kommt das Angießen. Gießen Sie in mehreren Etappen, so dass das Wasser immer wieder Zeit hat, in den Boden einzuziehen. Geben Sie bei einem Hochstamm-Baum mindestens 100 Liter Wasser, denn es ist wichtig, dass das Wasser auch in die unteren Bereiche des Wurzelballens kommt.    

Weitere Pflege: In der ersten Saison des Baumes müssen Sie immer wieder gießen. Wichtig dabei ist: Gießen Sie nicht täglich ein Bisschen, sondern lieber nur einmal alle ein-zwei Wochen, dafür aber dann 100-200 Liter. Auch Bäume sind lernfähig. Wenn ständig Wasser zur Verfügung steht, und das oben in flachen Bodenschichten, macht er auch keine oder nur flache Wurzeln. Wenn das Wasser aber in tiefere Schichten sickert, lernt der Baum in die Tiefe zu suchen. Und wenn zwischendurch trockene Phasen herrschen wird er auch noch tiefer aus die Suche gehen. Nach einem Jahr können Sie den Pfahl entfernen, wenn es noch nicht von alleine umgefallen ist. Beobachten Sie die Krone regelmäßig, wenn etwas zu dicht ist können Sie im Herbst einen kleinen Auslichtungsschnitt machen. Wenn Äste zu lang werden, können Sie einen Rückschnitt machen. Sie müssen aber nicht zwingend immer an der Krone herumschneiden, tun Sie das nur bei Bedarf, abhängig von der Baumart. Obstbäume sind die einzigen, wo eine jährliche Schnittmaßnahme sinnvoll ist, um dauerhaft guten Fruchtansatz zu erhalten. Einmal im Jahr, am besten im Frühjahr, sollten Sie dem Baum auch Dünger geben. Durch Laubfall, wenn Sie die Blätter zusammenkehren und entsorgen, geht ja jedes Jahr organische Substanz verloren, die Sie als Dünger wieder zuführen müssen, damit der Baum weiterhin gesund wachsen kann. Im Normalfall bekommt ein gesunder Baum auch keine Probleme mit Schädlingen oder Krankheiten. Wenn hin und wieder eine Blattlaus oder eine Raupe auftaucht, reguliert sich das im Garten meist von alleine durch Vögel. Sollte es ein ernsteres Problem geben, lassen Sie sich am besten vor Ort in unserer Gärtnerei beraten. Bringen Sie dafür ein Foto des kranken Baumes, ein befallenes Blatt oder sonstiges Anschauungsmaterial mit.  

Pflege und Zubehör für Zimmerpflanzen

Wer längerfristig Freude an seinen Zimmerpflanzen haben will, sollte ein paar Dinge beachten und ein paar Hilfsmittel zur Hand haben. Zunächst einmal sollte jede Pflanze sofort beim Kauf auch einen Übertopf oder einen Untersetzer bekommen. Der Kulturtopf, in dem man seine Pflanze kauft, hat an der Unterseite Löcher. Das muss er auch, das ist wichtig, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann. Denn Staunässe ist mit das Schlimmste, was Pflanzen schädigen kann. Bei Staunässe gammeln die Wurzeln und im Extremfall stirbt die ganze Pflanze davon ab. Ohne Untersetzer oder wasserdichten Übertopf kann also Wasser aus dem Topf über Ihre Fensterbank oder den Tisch laufen, und nicht nur Flecken sondern auch echte Schäden verursachen. Es hat schon Leute gegeben, die den Parkettboden auswechseln mussten, weil ein großer Blumentopf , der wasserdurchlässig war, längere Zeit dort stand und Fäulnis im Holz verursacht hat. Allerdings bedeutet ein Übertopf auch, dass es vorkommen kann, das sich stehendes Wasser unten drin befindet. Nach dem Gießen sollte man also kurz die Pflanze anheben, um einmal zu kontrollieren, ob vielleicht schon zu viel Wasser gegeben wurde. Es sterben mehr Zimmerpflanzen an Staunässe als an Vertrocknen! Wenn wir über das Gießen sprechen, sind wir auch schon bei dem nächsten Ausrüstungs-Gegenstand, den wir unbedingt brauchen: Die Gießkanne. Eine Gießkanne für Zimmerpflanzen sollte nicht zu groß sein, es reicht wenn sie ca. einen Liter Wasser fassen kann, und sie sollte ein dünnes Gießrohr haben, so dass man zielgenau jeden Topf treffen kann ohne Wasser zu verschütten. Ein Brausekopf ist nicht nötig, da man nicht über die Blätter der Pflanzen gießen sollte sondern auf die Topferde oder in den Übertopf. Wie viel und wie oft überhaupt gegossen wird, hängt sehr von den Pflanzenarten ab. Die meisten Blüh- und Grünpflanzen kommen im Sommer mit zwei Mal pro Woche aus, im Winter reicht sogar einmal pro Woche. Kontrollieren Sie einfach öfter mal zwischendurch durch kurzes Anheben das Gewicht der Töpfe, wenn sie sehr leicht sind, sind sie trocken und brauchen wieder Wasser. An einem Südfenster werden ihre Pflanzen mehr Wasser verbrauchen als bei Nordausrichtung, und solche mit viel Blattfläche brauchen mehr als kleine kompakte.    
Beim Kauf sind die Zimmerpflanzen gut mit Nährstoffen versorgt, denn normalerweise sind in der Topferde Langzeitdünger enthalten, und in der Gärtnerei wird auch regelmäßig mit dem Gießwasser nachgedüngt. Nach einigen Wochen sind diese jedoch aufgebraucht. Das fällt spätestens dann auf, wenn die Pflanze öfters gelbe Blätter bekommt, die dann welken und irgendwann ganz abgeworfen werden. Gelbe Blätter sind ein Zeichen von entweder Lichtmangel oder Nährstoffmangel. Pflanzen benötigen für gesundes Wachstum vor allem Stickstoff, Phosphor und Kali. In handelsüblichen Volldüngern sind diese enthalten. Sie können Flüssigdünger verwenden, den sie einmal Wöchentlich dem Gießwasser hinzufügen, Düngestäbchen, die in die Erde gesteckt werden, oder einen organischen Dünger wie Oscorna Blumen und Staudendünger, den man auf die Topferde streuen kann, oder beim Umtopfen mit in die Erde einarbeiten. Die Düngeperiode bei Zimmerpflanzen geht von Ende Februar bis Oktober, über die Wintermonate sollten Sie nicht mehr düngen. Da die Pflanze dann weniger Licht hat findet auch kaum Wachstum statt und Nährstoffe werden nicht aufgebraucht. Über den Winter und auch sonst zwischendurch, kann es immer mal wieder vorkommen, das ein Blatt oder Trieb trocken wird und abstirbt, das ist nicht weiter schlimm, wenn es nur gelegentlich passiert. Für solche Fälle sollte man dann eine scharfe kleine Rosenschere zur Hand haben. Mit einer Rosen- oder Gartenschere kann man auch feste oder holzige Stängel leicht abtrennen, Muttis Schneiderschere sollte man nicht verwenden, denn die wird dadurch stumpf und kann Scharten bekommen. Braune Stiele schneidet man möglichst tief unten ab, und achtet darauf, nicht die gesunden Pflanzenteile zu verletzen. Wenn man es schafft, die Pflanze über eine längere Zeit gesund zu halten, wird sie es einem durch gutes Wachstum danken. Irgendwann kann es dann passieren, dass man sie einmal umtopfen muss. Höchste Zeit dafür ist es, wenn sich der Kulturtopf der Pflanze bereits ausbeult, weil die Wurzeln auf der Suche nach mehr Raum sind. Wenn der gesamte Ballen dicht mit Wurzelwerk durchzogen ist braucht die Pflanze mehr Platz. Bereiten Sie sich auf das Umtopfen vor, indem Sie folgendes besorgen: größeren Topf aus Kunststoff oder Ton mit Loch unten, der neue sollte mindestens 2 cm größer im Durchmesser sein als der alte. Blumenerde Blumavis oder Bio-Blumenerde Blumavis. Passenden größeren Übertopf. Halten Sie auch die Rosenschere bereit. Suchen Sie einen Platz, der dreckig werden darf bzw. leicht zu reinigen ist: Fliesenboden, Tisch abgedeckt mit Plastikfolie, im Garten auf dem Rasen, und arbeiten dort. Lösen Sie den Ballen vorsichtig aus dem alten Topf. Wenn es schwer geht kann es bei Tontöpfen helfen, sie zuvor unter Wasser zu tauchen. Bei Kunststofftöpfen muss man manchmal den Topf aufschneiden, wenn er sich nicht löst. Wurzeln, die aus den Löchern im Topfboden herausschauen darf man mit der Rosenschere abschneiden. Im neuen Topf füllt man unten einige Zentimeter frische Blumenerde ein, drückt den Wurzelballen dann hinein, und füllt auch die Ränder dann mit frischer Erde auf. Gut andrücken ist wichtig, sonst sackt die Erde später beim Gießen zusammen und es entstehen Hohlräume. Zum Schluss kommt noch das Angießen, und dann kann die Pflanze mit neuem Übertopf versehen zurückkehren auf ihre Fensterbank. Das Einzige, was nun noch schief gehen kann ist, dass Schädlinge oder Krankheiten auftreten. Auch bei guter Pflege kann das hin und wieder passieren. Dann sollten Sie zunächst einmal herausfinden, welcher Schädling es genau ist. Meistens sieht man nämlich zuerst Symptome, und muss dann erforschen, wodurch die verursacht werden. Symptome können sein verfärbte, klebrige oder beschädigte Blätter. Dann sollte man auf der Unterseite der Blätter und an verborgenen Stellen wie Blattansätzen nachschauen. Tierische Schädlinge wie Insekten und Spinnmilben sind meistens groß genug, um mit dem bloßen Auge erkannt zu werden. Pilzkrankheiten sind manchmal auch erkennbar an weißen Belägen oder Sporenkörpern, manchmal aber auch schwer zuzuordnen. Noch schwieriger wird es bei Symptomen wie Welke. Das hat meistens Ursachen im Wurzelbereich. Man kann den Ballen einmal aus dem Topf ziehen und anschauen. Oft sind Pilzerkrankungen der Wurzeln aber erst sichtbar, wenn absterbende Wurzeln sich braun verfärben, dann kommt oft jede Hilfe zu spät. Wenn Sie selber die Ursache von Krankheitssymptomen nicht finden können, helfen Ihnen gerne die fachkundigen Mitarbeiter unserer Gärtnerei. Bringen Sie dazu am besten ein Foto der Symptome mit, oder ein befallenes Blatt oder sonstiges Anschauungsmaterial. Wir beraten Sie gerne, welche Behandlungsmöglichkeiten es mit physikalischen und biologischen Maßnahmen oder mit Pflanzenschutzmitteln gibt.  
Übertopf Oliva 870/19
Ein echter Publikumsliebling: der Übertopf mit seinem modernen, harmonischen Design hat sich zur beliebtesten Topfform weltweit entwickelt. Dieses Keramikgefäß ist in jedem Wohnambiente ein unkomplizierter, schöner Hingucker. 100% wasserdicht. Durchmesser: 19cmPerfect fit: Alle Scheurich Blumentöpfe sind perfekt auf die gängigen Pflanzencontainer-Größen abgestimmt und besonders kantenbruchfest.

8,99 €*

Blumavis Blumenerde 40l
BLUMAVIS Blumenerde – die Blumenerde, wie sie auch Gärtnermeister verwenden.Durch den enthaltenen Naturton speichert BLUMAVIS Blumenerde wertvolles Wasser und wichtige Nährstoffe. BLUMAVIS Blumenerde enthält Langzeitdünger, der das Pflanzenwachstum fördert und das Nachdüngen erst nach circa acht Wochen erforderlich macht. 

Inhalt: 40 Liter (0,22 €* / 1 Liter)

8,99 €*

Übertopf Anthracite 808/13
Ein echter Publikumsliebling: der Übertopf mit seinem modernen, harmonischen Design hat sich zur beliebtesten Topfform weltweit entwickelt. Dieses Keramikgefäß ist in jedem Wohnambiente ein unkomplizierter, schöner Hingucker. 100% wasserdicht. Durchmesser: 13cmPerfect fit: Alle Scheurich Blumentöpfe sind perfekt auf die gängigen Pflanzencontainer-Größen abgestimmt und besonders kantenbruchfest.

4,29 €*

Weihnachtssterne

Der Weihnachtsstern ist eine unserer Lieblingspflanzen. Seit Jahrzehnten kultivieren wir „Sterne“ selbst in unserer Gärtnerei. Bereits im Sommer topfen wir die bewurzelten Stecklinge, damit pünktlich zur Adventszeit fertige Pflanzen mit ausgefärbten Brakteen für Sie bereit stehen. Die eigentliche Blüte dieser Pflanze sind nur die kleinen gelblichen Kügelchen in der Mitte, die umgebenden roten Blätter sind sogenannte Hochblätter oder Brakteen. Diese entwickeln sich im Dezember, wenn die Tage kürzer werden, weil der Weihnachtsstern eine  Kurztags-Pflanze ist. Ursprünglich stammt der Weihnachtsstern aus Mexiko, dort wächst er als meterhoher Strauch und bildet rote Hochblätter. Als Zuchtsorten gibt es aber bei uns auch rosa, weiße, oder gesprenkelte Sorten. Bei uns kultivieren wir sowohl die klassische Größe im 12cm Top als auch  sogenannte Midi-Sterne im etwas kleineren 10cm-Topf.  Bitte beachten Sie, dass die Weihnschtssterne keine Kälte vertragen. Deshalb sollten Sie einen frisch gekauften Stern so schnell wie möglich nach Hause bringen, nicht im Auto bei Frost stehen lassen. Der weiße Milchsaft den die Pflanze enthält ist giftig.. Passen Sie also auf, wenn Sie Tiere oder kleine Kinder im Haus haben. Bei empfindlichen Menschen kann es auch zu Kontaktallergien kommen.

Weihnachtsstern midi Christmas Beauty Queen
Wir produzieren schon seit Jahren alle Weihnachtssterne in Eigenproduktion.Wir bieten die Weihnachtssterne in 2 verschiedenen Größen an.Kommen Sie vorbei oder lassen Sie sich Ihren Weihnachtsstern liefern und überzeugen Sie sich von unserer top Qualität.

Inhalt: 1 Stück

3,52 €*

Weihnachtsstern Christmas Feelings
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6,07 €*

Erde und Dünger – eine Chance für echte Nachhaltigkeit


Warum ist es überhaupt wichtig, bei der Wahl von Blumenerde und Dünger zu vergleichen und eine Auswahl zu treffen? Auf dem Markt befinden sich unzählige Marken und Sorten von Erden und Düngern. Ist es nicht egal, welche man benutzt, sind die nicht alle gleich? Die Antwort ist ein klares NEIN. Auch bei Lebensmitteln sind wir in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer sensibler geworden, was das Thema Nachhaltigkeit, Umweltschutz und die eigene Gesundheit angeht. Trotzdem soll die Qualität der Produkte allen Anforderungen entsprechen, die wir als Gärtner oder Hobbygärtner haben: Mit der Erde beginnt das Pflanzenleben. Die Qualität der Erde ist entscheidend für den Wachstumserfolg, denn nur mit gesundem und kräftigem Wurzelwerk ist auch der oberirdische Teil der Pflanze gesund und vital. Dabei kann es keine Kompromisse geben.  

Deshalb haben wir uns in den 45 Jahren, seit wir selber Pflanzen kultivieren, immer wieder informiert über die Entwicklungen, haben Altes hinterfragt, Neues gewagt, Erfahrungen gemacht, und daraus unser jetziges Sortiment entwickelt.  Was bedeutet das konkret beim Thema Erde? Wir haben Uns bei der Erde für die Marke Blumavis entschieden, denn sie erfüllt hohe Qualitätsansprüche und sorgt für bestes Gedeihen unserer grünen Schützlinge. Diese Marke wird nicht an Baumärkte, Supermärkte  und Discounter geliefert, sie ist ausschließlich im Fachhandel erhältlich, und bietet für jeder Einsatzbereich das richtige Produkt. Neben klassischer Blumenerde und Pflanzerde haben wir auch Tomaten- und Gemüseerde im Sortiment, denn Pflanzen, von denen wir Lebensmittel ernten wollen haben besonders hohe Ansprüche. Außerdem bieten wir Aussaat- und Kräutererde an, denn hier ist weniger mehr: weniger aufgedüngt führt hier der Weg zum Erfolg. Was uns aber besonders wichtig ist: Von Blumavis gibt es auch eine Bio-Blumenerde. Früher bestanden Blumenerden zu 100 % aus Torf. Torf ist ein Rohstoff, der nur sehr langsam nachwächst. Die abgelagerte Schicht in einem Moor beträgt durchschnittlich 1mm pro Jahr, das bedeutet eine 100cm dicke Schicht Torf brauchte 1000 Jahre für ihre Entstehung. Die Moore, und damit auch die Moorlandschaften und ihre Ökosysteme, sind durch massiven Torfabbau und den letzten Jahrzehnten drastisch geschrumpft. Nicht nur in Deutschland, sondern ganz Europa. Deswegen führte die Suche nach Alternativen zu dieser Bio-Erde. Sie ist 100% torf-frei. Statt dessen werden Komponenten wie Kompost, Rindenhumus, Holzfasern und Naturton verwendet.  Mit dem Kauf dieser Erde leisten Sie einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz. Als preiswertere Alternative bieten wir unseren Kunden auch die Marke Gärtner-Speziel-Erde an. Diese enthält eine Mischung aus Grüngutkompost, Holzfaser, Weiß- & Schwarztorf. Sie wurde deutschen Zentralverband des Gartenbaus entwickelt und wird nur an Fachbetriebe geliefert.

Und wozu Rindenmulch? Rindenmulch ist ein Naturprodukt, es wird aus Baumrinde hergestellt, die früher als Abfallprodukt der Forstwirtschaft oftmals einfach entsorgt wurde. Mulchen bedeutet nichts anderes als Abdecken. Wenn wir also Rindenmulch auf den Boden zur Abdeckung der nackten Erde aufbringen, schützen wir den Boden. Es gibt für den Boden nichts schlimmeres, als kahl und nackt dem Wetter ausgeliefert zu sein. Wir schaffen ein günstiges Kleinklima, der Boden kann Feuchtigkeit besser speichern. Er gibt weniger Erosion durch Wind und Regen, wertvoller Humus bleibt uns erhalten. Wir schützen Kleinlebewesen, die in der Mulchschicht Lebensraum finden. Und noch ein positiver Effekt, den der Hobbygärtner schätzt: Die Samen von Unkräutern haben es schwerer zu keimen, der Arbeitsaufwand für das Sauberhalten der Beete verringert sich also erheblich.  

Und was ist mit dem Dünger? Hier haben wir uns entschieden, nur organische Dünger in unserem Verkaufssortiment zu führen. Mit der Marke Oscorna haben wir einen leistungsfähigen und qualitativ hervorragenden Partner gefunden. Mit Oscorna düngen Sie Ihre Pflanzen nach dem Prinzip des Naturkreislaufs, denn es werden nur Rohstoffe hinzugefügt, die aus der Natur stammen.  In der Natur sorgen Milliarden von Bodenorganismen dafür, dass immer ausreichend Nahrung für die Pflanzen bereitsteht. Dies passiert durch die fortlaufende Umwandlung von abgestorbenem pflanzlichen und tierischen Material in nährstoffreichen Humus. Genauso funktionieren die Oscorna-Dünger.  Der langsame fließende Zersetzungsprozess eines organischen Düngers sorgt dafür, dass die Nährstoffe langsam über einen längeren Zeitraum kontinuierlich freigesetzt werden, so dass die Pflanzen gleichmäßig ernährt werden. Bei mineralischen, künstlich hergestellten Düngern wie Blaudünger sind alle Nährstoffe sofort verfügbar. Das birgt erstens die Gefahr von Überdüngung und Pflanzenschäden, auch die Gefahr von starken Auswaschungen der Stickstoff-Verbindungen und Phosphate ins Grundwasser. Organische Düngung bedeutet also zugleich Grundwasser-Schutz. Die Firma Oscorna ist ein Traditionsunternehmen, das seit 85 Jahren in Deutschland organische Dünger in unterschiedlichen Zusammensetzungen produziert, so dass es für jedes Einsatzort das passende Produkt gibt: für Rasen, Gemüse, Beerensträucher, Stauden und Blühpflanzen, Bäume und Sträucher. Außerdem finden Sie in unserem Sortiment Oscorna-Bodenaktivator, der gut geeignet ist, um Neupflanzungen gute Startbedingungen zu geben, oder um sehr stark ausgelaugte, verdichtete oder geschädigte Böden zu revitalisieren und das Bodenleben zurück zu holen. Wer langfristig Freude an seinem Garten haben möchte, der muss pfleglich mit dem Boden umgehen, und die Mikroorganismen des Bodens schonen. Überdüngung, Verdichtung und Staunässe, aber auch zu starke Bodenbearbeitung, Erosion und Austrocknung können Mikroorganismen schädigen. 

Gärtner Spezial Blumenerde 70l
Frische Blumen- und Pflanzerde mit hochwertigem Grüngutkompost, Holzfaser, Weiß- & Schwarztorf und Düngergrundversorgung. Ideal zum Pflanzen von Sträuchern und Stauden oder zur Bodenverbesserung im Garten sowie zum Topfen in Schalen und Pflanzkübel.

Inhalt: 70 Liter (0,16 €* / 1 Liter)

10,95 €*

Blumavis BIO Blumenerde torffrei 40l
Die Blumenerde für  nachhaltiges Gärtnern.Diese Mischung schützt die wertvolle Ressource Torf durch den Einsatz nachwachsender Rohstoffe (z.B. Kompost, Rindenhumus, Holzfasern). Durch den enthaltenen Naturton speichert die Blumenerde wertvolles Wasser und wichtige Nährstoffe. BLUMAVSI Bio Blumenerde ist ausschließlich organisch aufgedüngt.

Inhalt: 40 Liter (0,25 €* / 1 Liter)

9,95 €*

Rindenmulch fein 7-15 60ltr
Rindenmulch fein Siebung: 7-15mm Nadelholzrinde

Inhalt: 60 Liter

4,95 €*

Oscorna Animalin Gartendünger 2,5kg
Animalin Gartendünger ist ein Sofort- und Langzeitdünger aus hochwertigen organischen Nährstoffträgern für den Nutzgarten.   versorgt alle Kulturen mit den notwendigen Nährstoffen fördert die Aktivierung des Bodenlebens wirkt humusbildend, für ideale Wachstumsbedingungen Ausreichend für 20-30m². Die regelmäßige organische Düngung mit Oscorna Animalin Dünger führt zu gesunden und reichen Erträgen: Bekömmliches, schmackhaftes und lagerfähiges Gemüse, Beeren- und Baumobst mit würzigem Aroma, und Blumen mit duftenden Blüten in leuchtenden Farben. Oscorna-Produkte sind ohne chemische Beimischungen hergestellt. Alle Nährstoffe stammen aus tierischer und pflanzlicher Herkunft. Außerdem sind von Natur aus wertvolle Spurenelemente enthalten.

Inhalt: 2.5 Kilogramm (4,38 €* / 1 Kilogramm)

10,95 €*